Feedback zum Klerus-Spiel

    • Ihr freut euch über jedes Feedback?!
      Na dann....

      Bei Warhammer geht's offensichtlich um das düstere Abgründige.
      Wenn ich an den Klerus vom Imperium denke, möchte ich das die Sigmarkirche alles Falsch macht was eine Kirche nur falsch machen kann.
      Die Menschen ausbeutet, belügt, misshandelt und mit verdrehten Weltanschauungen in den Wahnsinn treibt.

      Nicht umsonst Rennen überall massenweise abgedrehte Flaggenlanten durch die Gegend.
      Nicht umsonst wird Bürgerkrieg um glauben geführt.

      Hexenjäger sollten mehr unschuldige Foltern um "Wahrheit" zu finden als echte Diffamierungen auf zu decken.
      Mehr Unsicherheit und Paranoia schüren als innere Sicherheit und Klarheit bringen.
      Wir sind kollektiv ALLE oft viel zu gut und gerecht.

      Wir sind rechtschaffend Böse per Definition. Außer Ordnung als Selbstzweck bringt das Imperium nichts als Elend, Zerstörung und Verfall hinter einer goldenen Maske.

      Und der Klerus ist mit die Treibende Kraft dahinter.
      Es ist klar daß wir den Erzfeind vernichten wollen. Das braucht ein Priester mir nicht mehr Einbläuen.

      Unterm Strich fühlt es sich auch so an als würden die Klerus Spieler das auch echt sehr sehr gut machen!
      Meckern kann man da nun wirklich nicht.
      Kann höchstens noch ne Schippe drauf!

      Zügelt euch nicht euren "gerechten Zorn" zu entfesseln und jede einzelne Situation in der die Kirche ihre spinnenhaften Finger hat in jeder Hinsicht, für alle beteiligten Personen zu verschlimmern
      :D
      Die anderen Spieler werden Diskutieren, die werden vielleicht mit Logik kommen oder rationalen Argumenten oder guten Lösungen und einem aufgeklärten Weltbild.
      Das sollte natürlich jeden frommen Mann extrem triggern, das es jemand wagt seinen unerschütterlichen Glauben an zu zweifeln und prompt alles daran setzen die Wiedersacher Mundtot oder gar Tod zu machen :saint:
    • Hey

      Ich denke, dass Steiners Gedankengänge auf jeden Fall seine Berechtigung haben (auch wenn ich das obligate Revolver-Video dazu vermisse), dennoch ein kleines aber:

      Wir können de-facto kein Imperium-'Reenactment' betreiben. Das wär glaub ich für unsere Psyche nicht aushaltbar so eine Spannung über mehrere Tage (theoretisch) 24h aufrecht zu erhalten. Daher ist es ganz normal, dass wir diese comic-relief Momente essentiell brauchen, um Stress abzubauen und auch um uns selber, sowie unseren Mitspielenden am Epic aufzuzeigen, dass wir eigentlich Lächerlich sind.

      Zudem kann ich mich noch sehr gut an den Moment erinnern, als wir diese brennende Talabecland-Puppe wie ein Haufen Verrückter verprügelten. Sehr intensiv und auch sehr spannend, aber menschenskinder auf keinen Fall möchte ich als Laie unbeaufsichtigt eine solche Spannung über längere Zeit aufrecht erhalten!

      Dass nun für jeden Spielenden der Grenzwert für ein angemessenes 'lustiges' Spiel anderswo verläuft ist auch klar. Was für die Eine noch gut ertragbar ist, ist für den Anderen schon über Linie. Da werden wir es wohl einfach nicht allen recht machen können. Für eine relativ offene Veranstaltung wie das Epic dürfte es meiner Ansicht nach nicht zu einer grösseren Steigerung des Paranoia und düsteren Abgründigkeit-Levels kommen. Hie und Da kann es das durchaus vertragen, aber so als Grundsatz-Tenor sollte dies nicht höher geschraubt werden.

      Für ein spezielles Setting, wo man explizit diese Düsterkeit erzeugen und provozieren will wär ich auf jeden Fall sehr zu haben. Ein eigenes Spiel, wo dieser Charakter speziell betont und gesteigert wär.

      Summa Sumarum: für mich persönlich ist das Klerus Spiel manchmal auch einen Tick zu 'lustig'. Ich würde es begrüssen, wenn ab und zu mal auch andere Klerus-Figuren dieses typische Paranoia-Feeling ankurbeln würden (also nicht 'nur' die Hexenjäger und Sigariten). Es soll für mich aber auf keinen Fall durchgehend sein und die Möglichkeit auf einen zeitweise notwendigen comic-relief sollte vorhanden sein. Dies darf nicht immer der Ausweg sein, sollte aber eine valide Option darstellen.
      Da brucht es auch Fingerspitzengefühl der Spielenden ;)
    • LARP sollte man auf keinen Fall mit Spaß in Verbindung setzen!
      Wenn ich auch nur EINEN vom Imperium lachen sehe ist das für mich schon eine OT blasen Pappnase.

      Comic Relief...

      Die Mundwinkel und Augenbrauen müssen 5 Tage am Stück mit voller Kraft nach unten gezogen sein, sonst kann man auch Zuhause bleiben.
    • Wuuuus?
      Kein Lachen?
      Aber ich habe so viele schöne Middenheim und Todbringerwitze die an den Mann und die Frau müssen. Mindestens bis zur ersten Massenschlägerei. :)

      Ansonsten Klerus Spiel:
      Das was ich 2019 gesehen habe war doch schön.
      Es gab Mitspieler die hatten noch Angst vor dem Sigmarpriester als er schon am Sonntag in Zivil sein Auto eingeräumt hat.
      Deshalb Regenschein/Regenbogen war voll drinne und hat einen mitgerissen.
      Hexenjäger haben den Kontakt zu den Furries verboten und Ausgangsperren für Tierfreundliche Nulner verhängt.
      War auch gut.

      Es gab die Anmerkung vom Klerus dass sie halt nicht alle 5 Minuten für eine Gruppe die Waffen segnen wollen.
      Was ich persönlich Schade finde. Jeder Soldat und Jede Gruppe will sich für die kommende Schlacht gegen das Unheil wappnen. Und eine Gesegnette Waffe ist da für einen abergläubischen Haufen genau das richtige. Deshalb bitte nicht weniger, sondern mehr davon.

      Gerne mit so einem Weihrauchfass, oder so einen kleinen goldenen Honiglöffel Weihwasser verspritzen.
      Oder den eigenen Banner am Banner des Barons segnen.
    • Markus Meyer schrieb:

      Es gab die Anmerkung vom Klerus dass sie halt nicht alle 5 Minuten für eine Gruppe die Waffen segnen wollen.
      Was ich persönlich Schade finde. Jeder Soldat und Jede Gruppe will sich für die kommende Schlacht gegen das Unheil wappnen. Und eine Gesegnette Waffe ist da für einen abergläubischen Haufen genau das richtige. Deshalb bitte nicht weniger, sondern mehr davon
      Ja ist dann ein extremer Spaß für alle Beteiligten, zwanghaft eine Spielsituation schaffen zu wollen, die sich ständig wiederholt, keinen Mehrwert bringt und auf die Ausführenden in der Häufigkeit keine Lust haben und dem entsprechend ab dem zwanzigsten male mit einer Unvergleichlichen Motivation durchziehen werden.
      Und jeder will das? Ähm,... Nein!!!



      Was das verbreiten von Angst und Paranoia angeht, ja bitte ich liebe sowas und finde es geil auch gerne mit Folter, Anschuldigungen, Bloßstellungen, Anklagen, Schikanen, etc.... ABER wie Köppen dies auch schon beschrieben hat ist es halt ne Gradwanderung mit wem kann ich das OT dauerhaft machen und mit wem nicht. Das problematische ist ja doch das so etwas erstmal ohne das betreiben des Gegenübers, quasi ansatzlos passieren muss. wie gesagt finde ich ganz geil aber ob das als Grundkonzept taugt weis ich halt nicht.

      Finde das Klerus-spiel insgesamt eigentlich ganz gut. was mit fehlt ist ein bisschen die Vielfallt mit offenen daraus resultierenden Konflikten. Bürgerkriegsstimmung!!!
      Ist halt für mich gefühlt momentan zweigeteilt aus einer sehr präsenter Sigmarkirche inkl. Hexenjägern (Find ich gut, bitte nicht als Kritik verstehen) und der Shalyapriesterin der man im Lazarett begegnet (wenn man es denn bis dahin schafft). Den restlichen Klerus bekomme ich für meinen Teil eher selten bis gar nicht mit.
      Ist aber eher Anregung, mich selbst inbegriffen, da am End bisschen mehr auf die Kacke zuhauen. Bzw. andere Kulte offensiver auszuspielen. Gibt genügend Götter.
    • Ruebenrobber schrieb:

      der Shalyapriesterin der man im Lazarett begegnet (wenn man es denn bis dahin schafft).
      Wär's euch lieber, wenn die Mama ein bisschen präsenter wär?
      Persönlich fand ich's dieses Jahr bisschen schade, dass ich wenig Gelegenheit hatte, mich einfach mal länger irgendwo dazu zu setzen und der Seelsorgerei nachzugehen.
      (Epic is einfach zu kurz...)
      Würd da gern mehr Spiel liefern, sofern gewünscht. Also gerne auch hierzu Ideen und Anregungen einwerfen :)
    • Alena schrieb:

      Ruebenrobber schrieb:

      der Shalyapriesterin der man im Lazarett begegnet (wenn man es denn bis dahin schafft).
      Wär's euch lieber, wenn die Mama ein bisschen präsenter wär?Persönlich fand ich's dieses Jahr bisschen schade, dass ich wenig Gelegenheit hatte, mich einfach mal länger irgendwo dazu zu setzen und der Seelsorgerei nachzugehen.
      (Epic is einfach zu kurz...)
      Würd da gern mehr Spiel liefern, sofern gewünscht. Also gerne auch hierzu Ideen und Anregungen einwerfen :)
      Ja das Epic ist immer zu kurz ;)

      Fand jetzt nicht das MIR, dieser Aspekt an der Priesterin gefehlt halt. Aber klar warum denn nicht, mehr Interaktion, welche "natürlicher" passiert, ohne dass man sich "quasi" Spiel abholt ist doch immer geil. Zumal wenn du schreibst das es DIR gefehlt hat, dann auf hau rein.

      Abgesehen das du bei uns ohnehin immer willkommen bist :)
    • Ich persönlich habe ja mittlerweile auch schon mehrere Priester von Warhammergöttern gespielt und konnte mir so eine Meinung bilden.
      Dabei habe ich für mich selber rausgefunden, daß es auch einen Unterschied macht welchen Gott man anbetet/welchem man dient.
      Bei Kriegsgöttern wie Siggi und Ulric finde ich flammende Reden und Kriegsmotivation schon sehr schön.
      Bei Shallya, Morr, Ryan und Taal muss das aber nicht in gleiche Maßen geschehen. Die Götter sind ja auch eher etwas leiser was ihre Bekehrungen betrifft. Das würde ich eher Situationsabhängig machen. Geht es gegen Untote oder im Fall von Grabschändung sollt aber auch der eher ruhigere Morrpriester etwas lauter werden...
      So hat halt jeder Gott so seine eigenen Aufgabengebiete, die ihm am Herzen liegen sollten.
      Jeder Priester/Priesterin sollt daher vielleicht hinterfragen warum für was genau er predigen will. Manche haben es halt auch nicht völlig auf die Mehrung ihrer Anhänger abgesehen, da eh schon alle zu ihnen beten aber eben nur zu bestimmten Anlässen.
      Dafür könnte man ja etwas privatere Seelsorge in den Vordergrund stellen.

      Ansonsten: Esst viel Fisch, trinkt viel Wasser und lasst den Herrn Mannan einen guten Mann sein... ^^
    • Mich würde mal interessieren wie der normale imperiale Soldat, bzw. eher der Spieler, zur Befehlsgewalt von Priestern steht?
      Das will ich auch gerne ein bisschen weiter ausführen. Also als Priester/in einer Nebengottheit wie Taal, Morr oder Shallya wird man ja weniger irgedwelche Soldaten oder Bürger rumscheuchen. Es kommt eher vor, daß man sie mal nett um etwas bittet und der Gläubige dann wohl der Bitte nachkommt, da er sich mit den Dienern der Götter gutstellen will... Wobei das dann auch immer mit dem Aufgabenbereich der Gottheit verbunden ist, in der Regel also nichts Größerem. Und dem SC steht sein Handeln recht frei.

      Bei Priestern von Siggi, Ulric und Myrmidia und offiziellen Hexenjägern sieht das etwas anders aus. Die sind eher gewohnt Befehle zu gegeben und erwarten, daß man die ausführt.
      IT eigentlich selbstverständlich aber auch OT?

      Ich meine Imperiumsspiel hat auch viel mit Soldatenspiel zu tun aber in der Regel sucht man sich ja seinen Anführer in der eigenen Gruppe aus und nimmt auch meist den, der am geeignetsten ist. Kriegspriester und Hexenjäger stehen ja meist über den Dingen und sind nicht von der eigenen Gruppe bestimmt.

      Ich habe länger keinen Siggi und Ulric-Priester mehr gespielt, hatte vor einiger Zeit aber einen kleinen GSC/NSC-Auftritt als Hexenjäger.
      Da hatte ich irgendwie ein kleines Problem damit mehr oder minder fremden Spielergruppen ein bestimmtes Spieleverhalten aufzudrücken und quasi den Boss raushängen zu lassen. Und zwar aus dem Grund da es nicht meine eigene Spielgruppe war.

      Wie seht ihr das als quasi "Leidtragende"?
    • @Besserwisserboy: gute Frage!

      Grundsätzlich sind solche Cons wie ein Epic und ein Wald/Wiesen-Spiel vermutlich sehr verschieden. Auf dem Epic sehe ich da weniger Probleme. Natürlich gibt es 'geeignetere' Spielende um eine tragende und/oder herausragende Rolle zu spielen. Ist halt so. Und auch nicht immer gleich.

      Prinzipiell funktioniert aber mein Konzept von LARP nach dem Ansatz, dass man als Spieler Spiel anbietet und die Mitspieler dieses Spiel in IHRER Auslegung aufnehmen. Im Improvisationstheater gibt es die Faustregel, dass man den Mitspieler kein Angebot 'aufzwingt', d.h. das Angebot sollte offen sein. Hauptsache es erfolgt eine Re-Aktion. Dass eine solche eben gerade nicht so ausfallen kann, wie vom Initiator erwartet, macht für mich ganz klar den Reiz an der Sache aus. Klar, manchmal folgt eine Aktion einem bekannten und erwartenden Schemata, aber manchmal kommt auch was ganz anderes dabei heraus. (Bsp.: ich klopf mit meiner Klinge auf den Gegner und will damit, dass dieser Verletzungen ausspielt. Versus: ich klopf mit meiner Klinge auf einen Plattengerüsteten und erwarte NICHT dass eine Verletzung erfolgt. Wenn der Pattenheini trotzdem umfällt, dann bin ich erts mal überrascht und verwandle dies wiederum in einen Spielmoment um. Wenn der Ungerüstete NICHT umfällt, bin ich eben halt auch überrascht und versuch dies AUCH in einen Spielmoment umzuwandeln. Gelingt mir dies nicht, bin ich entweder frustriert oder such mir eine andere SpielKonfiguration)

      Na gut, jetzt sind wir noch nicht sehr viel weiter...aber auf dem Epic ist mein Spielangebot ein wenig gesteigerter ind seiner Drastik. Durch das Setting des ganz klaren Hierarchiekonzept im Imp-Lager und weiteren Faktoren empfind ich das als angemessen. Die Re-Aktion kann trotzdem unerwartet ausfallen, solange sie angemessen ist. 'Angemessen' liegt halt dann bei jedem Spieler ein wenig anders. An einem kleineren Spiel würd ich evtl. (je nach Setting) lower einfahren und erst mal mit Probe-Aktionen die Spiel/Reaktions-Bereitschaft abklären.
      (je nach dem kann in einem ruhigen Moment auch ein kurzes OT-Gespräch helfen)
    • Jo, was Köppen sagt.
      Dem kann ich noch hinzufügen:

      Nehmen wir mal an ein Hexenjäger/Sigmarpriester ist mit einem Feldwaibel zu vergleichen (da diese beim Tabletop Regimenter Anführen können, keine Armeen)

      Heißt für mich diese Charaktere haben durchaus Zugriff auf Staatsarmee Assets.
      Es heißt aber nicht das die einfach hingehen können und spontan Befehle geben können wann immer es ihnen passt.
      Die vorhandenen Truppen unterstehen ja ihrem Waibel!

      Selbst ich als Hauptmann kann auch nicht hingehen und den Wissenländern irgendwas anordnen, ich muss dem Hasskessel sagen was ausgeführt werden muss.
      Oder ich muss vorher ankündigen das ich kurzfristig das Kommando über die Einheit übernehme, z.B weil der Waibel nicht zur Gegend/Gefallen ist.

      Damit will ich erleutern:
      Hexenjäger oder Priester können gerne Truppen leihen wenn es eine coole Mission zu erfüllen gilt und diese dann auch direkt befehligen.
      Das muss wie der Köppen sagt OT,
      Oder besser noch IT erfragt werden.
      Wenn's um absolut imminente Kleinigkeiten geht ist es natürlich nicht nötig:

      Hexenjäger:"Nehmt diesen Ketzer dort Fest!"

      Shallya Priesterin: "Holt mir einen Eimer Wasser!"

      Sigmarpriester : "Welch ein Frevel! Züchtigt dieses Leugner!"

      Alles Wunderbar.
      Ich mag nur nicht wenn ein Hexenjäger im Marsch zu einem Regiment kommt und sagt: "Los Männer Angriff!"
    • Oh da muss ich in dem Kontext noch was wichtiges zufügen.

      Im Zentrum der Darstellung im Lager stehen die STAATSTRUPPEN!

      Nicht die Offiziere oder Sonderrollen!
      Lasst die Leute Saufen und Spaß haben und benutzt ihre Zeit mit bedacht!

      Es geht darum daß der einfache Soldat die bestmögliche Erfahrung hat.
      Den ganzen Tag von Jedem Arsch durch die Gegend gescheucht werden zu können ist auslaugend!

      Es geht nicht darum diese Spieler zu benutzen um die eigene Authorität zu untermauern oder zu sehr mit dem (in dem Fall Klerus Spiel) zu vereinnahmen.
      Die Soldaten stehen im Vordergrund und die müssen dringend auch mal ein paar Stunden "Langeweile" haben um Charakterspiel betreiben zu können.
    • Grüße zusammen,

      Vorab: ich kann mich nur auf das Klerusspiel 2018 beziehen, da ich 2019 leider(! Möge Sigmars Hammer mich zerschmettern !) verhindert war.

      Zuallererst finde ich alle klerikalen Spieler mega stimmig und muss sagen, dass sie sofort überzeugen! Spiel wie Gewandung sind top!

      Was ich mir von Sonderrollen immer erwarte: Als Soldat sind wir für die Show die willingen Statisten, um den "besonderen" Rollen ihre Wirkung zu verleihen.
      Baron, Priester, Hexenjäger, Würdenträger etc. funktionieren ohne eine angemessene Reaktion der Untergebenen nicht!

      Das ruft aber eine Wechselwirkung hervor. In meinen Augen ist der gemeine Soldat ein Stück weit auf oben genannte und Offiziere angewiesen, um zum Spiel hingeführt zu werden. Soldaten sollen/müssen geführt werden.
      Daher erwarte ich von den Sonderrollen, dass sie Spielangebot anbieten, dass für die breite Masse geeignet ist.

      Ich verstehe aber sehr wohl, dass die 15 Waffensegnung, Beichte, Totenmesse etc. ermüdend, aber wir/ich brauche das für eine imperiale Stimmung.

      Patrouillen, Razzien, Errichtung von Straßensperre, Einleiten von Hilfsmission, Grabstätten Untersuchungen, etc.(sprich Außenmission) für verschiedene Regimenter wären daher das I-Tüpfelchen!

      Soviel von mir! Bleibt gesund!

      Niko aka Wolfram Schmeisser
      IX. Trutzturmschützen

      Ps: Handyschrieb
    • Grüße und frohe Ostern gehabt zu haben,

      ich möchte auf das von Niko angesprochene Spielangebot für die breite Masse nochmal aufgreifen und den Blick.
      Aus dem PnP Tome of Salvation steht bei den Sigmariten folgende strictures.
      strictures.JPG
      Den Teil mit an der Einheit des Imperiums arbeiten, möchte ich dabei herausheben. Gerade weil so viele unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Hintergründen und evtl. auch anderen Glaubensauslegungen im Lager vertreten sind, haben die Sigmariten, mMn durchaus auch die Aufgabe, nach dem Vorbild Sigmars, die Teile des Imperiums zusammenzuführen.
      Und da denke ich, dass sich mit unterschiedlichen Gruppen unterschiedliches Spiel ergibt, was dann zu dem massentauglichen Spiel führt.
      Das beißt sich mit dem hier geäußerten Wunsch, nach mehr Druck, mehr Verleumdung, mehr Unterjochung, bietet aber die Möglichkeit, jeder Gruppe das zu geben, was sie will, oder andersrum, denjenigen im Klerus, die Abwechslung vom Dasein als Fackel/Reinigungskraft wollen, andere Spielangebote und Plots die sich mit den Gruppen entspinnen.

      Steiner schrieb:

      Nehmen wir mal an ein Hexenjäger/Sigmarpriester ist mit einem Feldwaibel zu vergleichen (da diese beim Tabletop Regimenter Anführen können, keine Armeen)
      Das sehe ich anders. Sigmarpriester Hexenjäger sind wie Hauptleute Heldenauswahlen. Entsprechend erwarte ich von diesen dann auch, dass sie sich wie Helden des Imperiums verhalten, was auch immer das im Einzelfall bedeuten mag. Und sie führen im Zweifel schon Verbände als General an. Je größer die Armee desto größer die Chance, dass man in einen Kommandanten als General investiert, aber prinzipiell sind Helden die Generäle für Armeen bis 2000Pkt. Früher gings gar nicht anders, die älteren werden sich erinnern.
      Der Feldwaibel ist nur ein Kommandoupgrade für eine Einheit.

      Entsprechend erwarte ich mir ein anderes Auftreten/Spiel, ein anderes Maß an Führung, von Sigmarpriestern und Hauptleuten im Vergleich zu Feldwaibeln. Ein Spielangebot dessen Fokus auf Massentauglichkeit ist, also Gruppenübergreifende Angebote.

      Auch von mir bleibt gesund!
      Shallya preserve us.

      Max
    • Moin,
      Ich hab jetzt mal ein bisschen nachgedacht, was ich tatsächlich vom Klerus erwarte und dabei ist mir aufgefallen, dass vom "Klerus" zu sprechen vielleicht zur Organisation und Einteilung Sinn macht, aber wenn es ums Spiel selbst geht, da so viel Unterschied ist wie zwischen einem ehrlichen Essener Söldner und einem verschlagenen Reikländer Goldjungen.
      Deshalb hier jetzt etwas aufgeschlüsselt nach Gottheit und Funktion, was so in meinem Kopf rumschwappt:


      Sigmar:
      Hier finde ich es wichtig, ob man von Kriegspriestern (was wir ja mMn eher im Lager haben), oder dem regulären Priester aus dem Tempel. Vom Kriegspriester erwarte ich, dass er/sie eine flammende Rede vor einer großen Schlacht hält und mit gutem Beispiel in erster Reihe steht um den Feind zu empfangen. Vielleicht auch einen kameradschaftlicheren Umgang mit den Soldaten (in angemessenem Rahmen versteht sich). Der Priester wiederum sollte sich strengstens an die Dogmatik der Kirche halten und mit Strenge über die Einhaltung ebendieser wachen, genauso wie er versuchen sollte möglichst viel politischen Einfluss geltend zu machen (ist vermutlich eher im Konflikt Ulrik-Sigmar und für die Kommandoebene als für den Pöbel relevant).
      Das hier schon häufig angesprochene Waffensegnen sollte, wie ich finde, entweder kollektiv vor dem Kampf stattfinden oder kollektiv (ihr merkt sicher, dass "kollektiv" das Schlagwort hierbei ist) im Tempel. Davor, danach, dazwischen - mir relativ egal aber ich finde nicht dass jede einzelne Waffe und jeder einzelne Soldat für sowas angegriffelt werden muss. Wenn ein Soldat für schönes Religionsspiel in den Tempel kommt und er sich im Zuge dessen noch ne Waffensegnung zum Mitnehmen wünscht - warum nicht, aber nicht nur in den Tempel watscheln um die Buffbots zu bemühen, sondern dann auch schön was bieten (Beichte, Gemeinsames Gebet, Oder einfach die letzten Zweifel in reinigendem Feuer loswerden)

      Aber natürlich sollen auch die Hexenjäger vom Siggi nicht zu kurz kommen... Hier finde ich es wichtig, dass Besagte Präsenz zeigen und auch ein bisschen die "Spaßbremsen" spielen, aber das war mMn 2019 schon gut der Fall, also will ich da auch unter keinen Umständen meckern.

      Insgesamt glaube ich, dass der Sigmarklerus (Priester und Hexenjäger) gemeinsam mit dem Baron das (für wirklich jeden) erkennbare Merkmal, dass da gerade Imperiale zum Schlachter laufen und nicht die Pilger einfach Bock haben ihre eigene Wehranlage zu erstürmen. Deshalb würde ich mir insgesamt mit diesen Charakteren mehr Patroullie oder Ähnliches wünschen - auch wenn es nur darum geht kurz in die Stadt zu marschieren, dort angsterfüllt vor der Kesselgasse warten bis der Herr Templer sein sicherlich immens wichtiges Anliegen erledigt hat und wir uns wieder auf den Weg zurück ins Lager machen.


      Morr:
      Eigentlich ja unangefochten relevant für Alle, aber leider hatte ich wenig mit unserer Priesterin zu tun und das ist aber das gehört auch finde ich ein bisschen dazu - Morrpriester sind nicht gerade dafür bekannt offensiv die Leute zu bekehren... am Ende kommen sie sowieso alle ;)


      Shallya:
      Ich glaube (oder hoffe es eher), dass unsere Priesterin im Lazarett ausreichend eingebunden und bespielt wird. Finde, dass das an sich ein tolles Spielangebot ist und wenn dann vor Ort nicht nur der Fleischer an mir rumdoktert, sondern auch eine Frau vom Fach, dann ist alleine der Gedanke daran beruhigend.
      (Da fällt mir ein ich sollte im nächsten Jahr mal vorbeischauen ...)


      Rhya:
      Hier habe ich ein schönes Beispiel, was ich von einer Rhyapriesterin erwarte: Als die Feenwesen Donnerstag Nacht vor dem Tor standen und einige Anwesende, inklusive ich, entweder versucht haben das Tor zu öffnen oder von der Wehr zu klettern um nach außen zu kommen, war unsere Rhyapriesterin da und hat beruhigend auf mich eingeredet und sich einfach Zeit für mich genommen und getröstet. Das fand ich richtig gut, weil es in dem Moment einfach super gepasst hat. Für mich ist Rhya eine Mutter und das möchte ich auch gerne von ihren Priesterinnen sehen!
      Also bin ich in diesem Fall absolut zufrieden und happy :)
      (haben wir eigentlich einen festen Schrein oÄ im Lager, wo man die Priesterin findet? [oder im Zweifelsfall einfach in die Klauen der Priesterschaft watscheln und vorsichtig und demütigst nachfragen?])


      Taal:
      Hier hab ich recht wenig zu sagen, da die Priester die meiste Zeit im Wald sind (wo sie auch hingehören), aber das was ich so mitbekommen habe hat für mich absolut gepasst und da hab ich nix anzumerken oÄ. Außerdem überlasse ich das Krabbeln im Gehölz lieber Hinterwäldlern, wie Talabecländern :whistling:


      So das wars. Bei Bedarf von meiner Seite, behalte ich mir das Recht vor das Hier noch zu erweitern. Aber danke an die, die alles gelesen haben und ich grüße meine Eltern
      Bleibt gesund und ich finds scheiße, dass Epic flach fällt.
    • Wobei ich finde, daß wenn von den Priestern etwas verlangt wird die anderen Spieler aber genauso in der Bringschuld stehen. Warum nicht mal zu den jeweiligen Priestern gehen und diesen selber Spiel bieten?
      Man muss ja nicht immer gleich zum eh meist beschäftigten Siggi-Priester gehen. Warum nicht mal bei der Ryan-Priesterin eine Beichte ablegen oder zur Traumdeutung bei der Morrprieserin aufschlagen?
      Man kann sich ja vorher ein paar Gedanken machen oder irgendein Problem ausdenken bei dem man priesterliche Hilfe benötigt.

      Ich war als Soldat auch schon mal nachts im Chaoslager und habe mir dort einen Tentaklearm entfernen lassen... ;)
      Hatte den auch nicht im Spiel bekommen, hatte durch ein ausgedachtes Problem aber schönes Spiel.